Samstag, 23. April 2011

Frankreich

Die Geschichte Frankreichs reicht weit zurück, eines der bekannten frühen Zeugnisse dafür sind die Erzählungen im Bello Gallico über den Gallischen Krieg. Der vorerst letzte Höhepunkt war das französische Kolonialreich. Trotz seiner militärischen Erfolge im ersten und zweiten Weltkrieg, gelang es Frankreich nicht seine Position zu halten. Auch wenn es seinen Kolonien inzwischen verloren hat, und nur noch eine geringe Anzahl an Überseedepartments sein Eigen nennt, gehört es dennoch zu den modernsten Ländern der Welt und ist eine der führenden Nationen in Europa.

Die Fläche des europäischen Teils Frankreichs ist mit an die 550.000 Quadratkilometer etwa eineinhalb so groß wie die Fläche von Deutschland. Seine Anzahl an Einwohner ist mit knapp 63 Millionen, aber geringer wie die von Deutschland mit etwas mehr als 80 Millionen. Das Staatsgebiet wird aufgrund seiner Form, die an ein Sechseck erinnert, auch als Hexagone bezeichnet. Durch das die Achse des Nichts verläuft, in Anspielung auf die doch unterschiedliche Besiedlungsdichte und Struktur von Frankreich. So lebt etwa jeder sechste Einwohner in Paris oder einem der scheinbar unzähligen Vorort der französischen Hauptstadt.

Auch wenn der Merkantilismus schon lange vorbei ist, ist die Wirtschaft in Frankreich nach wie vor stark davon geprägt.

Die knapp 3000 Kilometer lange Grenze, des europäischen Teils, teilt sich Frankreich im Süden mit Spanien und Andorra, im Südosten mit Monaco und Italien, im Osten mit der Schweiz und Deutschland und im Nordosten mit Luxemburg und Belgien. Bezieht man die Überseegebiete hinzu, grenzt es zudem an Brasilien und Surinam.

Siehe unter anderem: CIA Factbook France

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